Vorstellung des neuen Regionalbischofs

Pressemitteilung Osnabrück, 04. März 2021

„…damit Kirche aktuell bleibt – die Botschaft ist es ohnehin“

Am 21. März wird Friedrich Selter in einem Gottesdienst in Osnabrück durch Landesbischof Ralf Meister in sein Amt als Regionalbischof des Sprengels Osnabrück eingeführt.

Der Göttinger Superintendent Friedrich Selter (58) wird neuer Regionalbischof im Sprengel Osnabrück. Der Personalausschuss der Landeskirche wählte den Theologen zum Nachfolger von Dr. Birgit Klostermeier, die im März 2020 in den vorzeitigen Ruhestand gegangen war.

„Nachdem ich auf die Kandidatur für dieses Amt angesprochen worden war, haben meine Frau und ich uns auf den Weg nach Osnabrück gemacht. Uns hat die Gegend aber auch die Stadt selbst direkt gut gefallen. Jetzt bin ich gespannt darauf, auch die Menschen kennenzulernen, die sich im Sprengel engagieren. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden und nicht zuletzt auch auf ein gutes ökumenisches Miteinander, das mir schon immer sehr am Herzen liegt. Die Kirche steht vor großen Herausforderungen. Wir müssen sie wahrnehmen und zusammen mit anderen darüber nachdenken, welche Entwicklungsschritte jetzt dran sind, damit Kirche aktuell bleibt – die Botschaft ist es ohnehin.“

Seit 2009 ist Friedrich Selter Superintendent des Kirchenkreises Göttingen, mit 56 Kirchengemeinden und rd. 70.000 Mitgliedern einem der größten Kirchenkreise in der Landeskirche Hannovers. 2018 wurde er in seinem Amt mit Einstimmigkeit bestätigt.

Ganz leicht fällt ihm der Abschied aus Göttingen daher nicht: „Eigentlich bin ich ein Mensch, der sich da, wo er ist, tief verwurzelt. Darum fällt mir der Aufbruch auch nicht leicht. Aber gleichzeitig freue ich mich genauso wie meine Frau, noch einmal neues Terrain zu erkunden und an bislang unbekannten Orten selbst neu anzukommen.“

Landesbischof Meister sagte nach der Entscheidung: „Mit Friedrich Selter bekommt der Sprengel Osnabrück einen Regionalbischof, der an seinen bisherigen beruflichen Stationen theologisch gegründet in mutigen Schritten für eine zukünftige Gestalt der Kirche gearbeitet hat. Für sein neues Amt im Sprengel Osnabrück bringt er große Leitungserfahrung in ökumenischer Verbindlichkeit mit. Auf die Zusammenarbeit mit ihm im Bischofsrat freue ich mich sehr.“